Gargnäs

Als wir unsere Ferien im Januar geplant und gebucht hatten, wollten wir ab dem 20. Juli eine Woche in einem Häuschen in Abborrträsk verbringen. So hatten wir auch gebucht. Dies ist ein Ort Mitten im Nirgendwo in Nordschweden. Um nicht zu viel im Zickzack zu reisen, hatten wir nach Burträsk einen Schwenk in die entsprechende Richtung dieses Häuschen gemacht und einen weiteren Zeltplatz gefunden, der sich ähnlich an einem See befindet. Die Hoffnung war klar, Fischen, Schwimmen, draussen Sitzen und Wandern ohne als Flugzeugträger für Steckmücken herhalten zu müssen.

Das hat nicht ganz geklappt. Voll eingesprüht, konnte ich zwar draussen Fischen und stechenden Schrittes konnten wir wandern. Stehen und Sitzen waren jedoch tabu. Alles war aber immer noch um Welten besser, als das was wir in Myrkulla hätten erleiden müssen.

Das deutsche Campingleiterpaar, das bald 10 Jahre dort lebt, meinte auch, es sei in ihrer Zeit noch nie so schlimm gewesen, das hat und dann viel geholfen 😔…

Aber sie machten Freitags und Samstags auf als Restaurang und machten sensationelle Pizza.

In der Zwischenzeit erkundete ich mit dem Velo die nähere Umgebung und hielt Ausschau nach guten Angelplätzen. Die hätte ich wohl auch gefunden, aber entweder hängten sich die Fische zu wenig schnell an meinen Haken oder die Mücken verscheuchten mich aus ihrem Territorium.

So machte ich einige Fotos der Blumen, die man aktuell in Schweden an jedem Wegrand findet:

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