Henningsvær

Ein Ort, der vielleicht noch stärker als Å das charakteristische Leben auf den Lofoten darstellt. Einerseits zeigt er wovon die Einwohner ursprünglich leben und andererseits, dass sie von uns Touristen ebenfalls gut, wenn nicht besser leben.

Aber vor allem ist es ein Ort der über mehrere Inseln ins Wasser gebaut ist und vom Meer lebt.

Original auf YouTube:
https://youtu.be/mg67iIFivDo ab 3’ 23“

Das weiss gestrichene Hotel „Henningsvær Brigghotel“ in der Mitte auf dem Video war dann unseres. Ein tolles Hotel. Unser Zimmer trennte nur ein Steg zum Wasser, wobei das Hotel teilweise selber auf Pfählen im Wasser stand.

Solche Flugaufnahmen zeigen die Lofoten natürlich im besten Licht. Wir erleben sie, wenn das Wetter eben eher garstig ist. Aber die Atmosphäre kommt fast noch stärker rüber – seht selber…

Dieses Foto hängt an der Wand hinter dem Hotel…

Zu unterst auf dem Bild seht ihr Holzgestelle mit getrocknetem Fisch dran, so genanntem Stockfisch. Dies sieht man überall auf den Lofoten.

Stockfisch

Darüber liesse sich eine ganze Abhandlung schreiben. Aber kurz: Stockfisch ist abgehangener Kabeljau und zwar draussen, rund vier Monate bei Wind und Wetter. Danach noch einmal in einem Trocknungsraum. Fertig ist ein Fisch der steht wie ein Stock. Es wird gesagt, dies sei die älteste Konservierungsart. Um ihn zu essen kaut man ihn entweder trocken oder man wässert ihn, bis er wieder wie frischer Fisch aussieht und kocht ihn nach Rezept. Wer mehr wissen will, soll doch mal das Internet fragen…

Einen frischen Kabeljau habe ich euch bereits zeigen können (einen selbst Gefangenen💪). Hier nun seht ihr, wie er getrocknet an vielen Hauswänden unter Dachvorsprüngen zu finden ist.

Nun, zum Znacht gab es dann Standesgemäss Fisch. Steffi probierte de Stockfisch. Ich wagte mich an einen Heilbutt, zumindest zwei Stücke von ihm. Der kann bis 3 Meter lang und 400 Kilogramm schwer werden.

So im Teller sah der dann nur noch lecker aus.

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